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Wenn das Herz aus dem Takt kommt
Die Rhythmologie eines Herzzentrums deckt alle wichtigen Aspekte dieses Fachgebietes ab. Dazu gehören die Behandlung von Herzrhythmusstörungen durch Katheterablationen, die Implantation von Herzschrittmachern, die Verhinderung eines plötzlichen Herztodes durch die Implantation interner Defibrillatoren sowie die elektrische Stimulation bei Herzmuskelschwäche durch die Implantation von biventrikulären (also beide Herzkammern betreffenden) Systemen.
Die Mitarbeiter einer solchen Herzrhythmus-Abteilung benötigen ein hohes Maß an Erfahrung und Expertise in der Diagnose und Behandlung von Erwachsenen und Kindern mit allen Arten von Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien). Diagnoseverfahren und Behandlungsmethoden sind fortschrittlich und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.
Als Herzrhythmus-Klinik verfolgt die Abteilung einen patientenzentrierten und teamorientierten Ansatz. Fachärzte für Herzerkrankungen (Kardiologen), die in der Abklärung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen und deren Komplikationen geschult sind, arbeiten in einem multidisziplinären Team zusammen, um den Patienten eine umfassende Betreuung anbieten zu können. Das Team entscheidet nach der Untersuchung, welches Verfahren zur Behandlung der Symptome am besten geeignet ist.
Der Bereich der Rhythmologie
Zu den häufigen Störungen, die im Bereich der Rhythmologie auftreten können, gehören:
• Ohnmacht (Synkope): Erleidet der Patient eine Synkope, forschen die Ärzte nach den Ursachen. Ist diese nicht harmloser Natur, sondern krankheitsbedingt, wird der Schweregrad der Erkrankung beurteilt. Im Rahmen weiterer Untersuchungen wird eruiert, ob Medikamente, das Einsetzen eines Herzschrittmachers oder eines implantierbaren Kardioverter-Defibrillators (ICD) für den Patienten von Vorteil ist.
• Herzinsuffizienz: Leidet der Patient an einer Herzinsuffizienz, muss ärztlicherseits entschieden werden, ob ein biventrikulärer Schrittmacher in Frage kommt.
• Plötzlicher Herztod: Liegt eine Herzerkrankung vor, schätzen die Ärzte das Risiko des Patienten für einen plötzlichen Herztod ein und entscheiden sich ggf. für das Einsetzen eines Kardioverter-Defibrillators.
• Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien). Wer unter Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) leidet, wird von Ärzten mit einer medikamentösen Therapie, einer Herzablation, einem Herzschrittmacher, einem ICD oder einer anderen infrage kommenden Behandlungsmöglichkeiten therapiert.
Sämtliche Mitarbeiter einer Klinik für Herzrhythmusstörungen verfügen über Fachwissen und Erfahrung in der Beurteilung und Behandlung einer Vielzahl von Herzrhythmusstörungen, die da sind:
• Supraventrikuläre Tachykardie
• Ventrikuläre Tachykardie
• Vorhofflimmern
• Vorhofflattern
• Angeborene Herzfehler wie das Long-QT-Syndrom, das Brugada-Syndrom, katecholaminerge polymorphe ventrikuläre Tachykardie (CPVT), hypertrophe Kardiomyopathie und rechtsventrikuläre Dysplasie
Diagnoseverfahren
Hierbei werden moderne Bildgebungs- und Kartierungstechniken eingesetzt. Diese diagnostischen Hilfsmittel ermöglichen es den Ärzten, schnelle und genaue Diagnosen zu stellen und individuelle Behandlungspläne für ihre Patienten zu entwickeln. Ärzte, die auf Herzrhythmusstörungen spezialisiert sind, können im Anschluss an eine sorgfältig durchgeführte Untersuchung entscheiden, ob eine elektrophysiologische Behandlung notwendig oder ob andere Therapien für den jeweiligen Krankheitszustand besser geeignet sind.
Im Anschluss an die Behandlung, beispielsweise nach dem Implantieren eines Herzschrittmachers, wird der Patient weiter durch das Team der Klinik betreut. Der Patient wird im Umgang mit dem Herzschrittmacher geschult. Des Weiteren werden die Funktionen des Schrittmachers an die individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasst.
Ausblick
Zunehmend erfahren Kardiologen im Bereich der Rhythmologie Unterstützung durch die Einführung kardiologischer Instrumente und Technologien mit künstlicher Intelligenz, um Menschen mit Herzrhythmusstörungen und solchen mit einem erhöhten Risiko für Herzrhythmusstörungen zu helfen. Das Kardiologenteam der Klinik setzt diese neuen Techniken zur frühzeitigen Risikovorhersage und Diagnose von schweren und komplexen Herzrhythmusstörungen ein. KI-gesteuerte EKGs erkennen zum Beispiel Vorhofflimmern, bevor Symptome auftreten.
Das gibt Patienten, deren Herz aus dem Takt geraten ist, nach heutigem Stand der Wissenschaft, ein ziemlich sicheres Gefühl. Zu Recht.
Witellikerstrasse 36
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https://www.herzzentrum.ch/rhythmologie/
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